Während Sachsen-Anhalt den Gipsabbau im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz gestoppt hat, treibt Niedersachsen die Vernichtung derselben einzigartigen Landschaft gnadenlos voran. Die Gipskarstlandschaft um Osterode bei Ührde ist weltweit einmalig – und einer der 30 Biodiversität-Hotspots Deutschlands. Unternehmen wie Knauf, Saint-Gobain und Remondis (über Casea) zerstören sie systematisch. Der BUND unter Friedhart Knolle hat den Abbau in Teilen für rund 90 Jahre abgesegnet. Das ist kein pragmatischer Kompromiss. Das ist Kapitulation.
Die Fakten sind brutal eindeutig. Der Südharzer Gipskarst erstreckt sich über etwa 100 Kilometer durch Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Er gilt als bedeutendstes Gipskarstgebiet Europas, mit den einzigen großflächigen, oberflächennahen Sulfat-Ablagerungen...